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REIS |
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Reis ist, nach dem Weizen, die zweitwichtigste Getreideart der Welt. Für mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung besteht die Hauptnahrung aus Reis, und allein die asiatischen Länder verbrauchen gut drei Viertel der gesamten Ernte. Je nach Grösse und Beschaffenheit der Reiskörner unterscheiden wir die folgenden Sorten:
Rundkorn (etwa 5 mm lang, 3 mm breit), nimmt beim Kochen viel Flüssigkeit auf, quillt stark und wird klebrig. Gut geeignet zum Beispiel für Milchreis.
Mittelkorn (etwa 6 bis 7 mm lang, 3 mm breit), quillt beim Kochen ebenfalls stark auf, bleibt aber ziemlich körnig. Der ideale Risottoreis.
Langkorn (etwa 8 bis 9 mm lang, 2 mm breit), quillt nur schwach auf und bleibt schön körnig. Sehr gut geeignet für Gerichte mit Trockenreis.
Parboiled Reis wird nach einem speziellen, in Amerika entwickelten Verfahren hergestellt. Allerdings soll die Parboiling-Methode - man höre und staune - bereits auf einer jahrtausendealten Konservierungsart der Inder basieren.
Beim modernen Parboiling-Verfahren wird der Rohreis zuerst in heisses Wasser eingelegt. Dadurch werden die im Silberhäutchen (Samenschale) und im Keimling enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe gelöst und anschliessend unter hohem Druck und mit heissem Dampf in das Innere des Korns gepresst. Danach wird der Reis getrocknet, wodurch gleichzeitig die Oberfläche gehärtet wird. Dann erst werden die äusseren Schalen und der Keimling entfernt. Der geschälte Parboiled-Reis sieht roh leicht gelblich aus, wird aber beim Kochen weiss und bleibt sehr körnig. Durch dieses Verfahren bleiben rund 80 Prozent der Vitamine und Mineralstoffe des Rohreises erhalten.
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Randen, ein Urgemüse | Ricotta
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