Jeder kennt die Sellerieknollen - von Stangensellerie hingegen haben viele zwar gehört - aber noch nicht gekostet. Bleichsellerie wird er genannt, weil einzelne Sorten durch Zusammenbinden und Einpacken oder durch Anhäufeln von Erde gebleicht werden. Die zarten Stengel mit dem typischen, deutlich milderen Selleriearoma sind zum beliebten Apéro-Genuss geworden. In raffinierte Saucen gedippt sind sie zum eigentlichen Partyrenner geworden. Einem Salat beigemischt, sorgen sie für ein kräftiges Aroma und vertragen sich sehr gut auch mit Äpfeln und Meerrettich. Etwas ungewohnt ist uns die Verwendung von Stangensellerie als Gemüse. Stangensellerie enthält mehr Vitamin C als die Knolle, und sein Gehalt an Mineralsalzen - vor allem Kalium - regt den Stoffwechsel an und wirkt entwässernd. Das typische Aroma verdankt er einem ätherischen Öl, das zudem die Bildung von Magensäure anregt.